Einblicke und Ausblicke in die Kommunikationsformen der mobilen Welt und wie diese unser Zusammenleben verändern
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Reden, schreiben, zeigen und fühlen im mobilen Zeitalter. Alles zu jederzeit, überall, für jedermann und egal an welchem Ort. Die Nutzung des mobilen Kanals als Kommunikations- und Informationswerkzeug verändert unsere Wahrnehmung digitaler Inhalte und erfordert neue und flexiblere Kommunikationsparadigmen. In diesem Beitrag geben wir geben konkrete Beispiele für Nutzerbedürfnisse, veranschaulichen erste Lösungsansätze und beschreiben welche Grundsätze in der Zukunft unsere Gefühls-, Lebens-, und Arbeitswelt bestimmen werden.
Ausgangssituation
„The medium is the message“ [McLuhan, „The Medium is the Massage: An Inventory of Effects“, 1967] gilt als altbekannte Konstante in der Kommunikationstheorie. Im folgenden Beitrag möchten wir die Frage erörtern, in wie weit sich dieser, aus dem Zeitalter der aufkeimenden Massenmedien stammende Satz ebenfalls auf die fragmentierte Situation heutiger Kommunikationsformen übertragen lässt und welche Rolle die Mobilität hierbei spielt. Wie verändert die komplette Ortsunabhängigkeit, die zeitlich unbegrenzte Verfügbarkeit und die immer enger gewobene Kontextualisierung unseren Umgang mit Menschen, Information und Inhalten?
Aktualität
Unsere Kommunikation wird mobil. Der Wechsel von stationärer Technik zu mobilen Endgeräten ist allgegenwärtig und wird nicht zuletzt durch den diesjährigen Schwerpunkt der IA Konferenz 2011 “Shaping the Mobile Experience“ in seiner Aktualität augenscheinlich. Wir geben in unserem Beitrag den Teilnehmern dieser Konferenz, die sich aktiv mit diesen Veränderungsprozessen auseinandersetzen einen soliden Einblick in die praktische Arbeit mobiler Nutzerforschung und konkrete Handlungsempfehlungen zur Gestaltung zukünftiger mobiler Systeme.
Prägnanz
Anhand der Analyse von Nutzerinterviews, Feldstudien und Fokusgruppen auf insgesamt drei Kontinenten, in den letzten Jahren, können wir die größten Probleme und Defizite momentaner mobiler Lösungen aufzeigen und eine Prognose in die Zukunft wagen. Wir geben Einblicke in die Vorgehensweise mobiler Nutzerforschung und beleuchten Schritt für Schritt die größten Themen im mobilen Sektor:
> Privatsphäre und Sicherheit
> Das soziale Umfeld und unser Umgang mit Freunden und Verwandten
> Unsere Rezeption digitaler Inhalte auf mobilen Endgeräten
> Fragmentierung und asynchrone Kommunikationswege
Entlang dieser Themen stellen wir Nutzererleben und unsere eigene Erfahrung im mobilen Sektor in Bezug und zeigen, darauf aufbauend, die Ergebnisse von Brainstorming- und Synthesesession, so weit dies öffentlich möglich ist.
Abschließend stellen wir Lösungsansätze und zukünftige Gestaltungsideen vor um im gemeinschaftlichen Design-Diskurs zu erörtern, wie wir mobile Angebote in Zukunft so gestalten, dass der Mensch und seine Bedürfnisse im Vordergrund bleibt.
Ausblick
Natürlich kann ein solcher Forschungsansatz immer nur begrenzte Einblicke bieten und birgt eine gewisse Subjektivität in sich. Somit erheben wir mit diesem Vortrag auch keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Vielmehr wollen wir mit der Vorstellung unserer Sichtweise weitere Projekte anregen und unsere Ergebnisse zur Diskussion und gemeinschaftlichen Weiterentwicklung bereit stellen.















