Scenario-Based-Design durch interdisziplinäre Kollaboration im Theaterspiel
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Das Budget ist knapp, das Design-Material gigantisch. Wie wird der Konzept-Entwickler in kürzester Zeit mit dem vorhandenen User Research Material so vertraut, um damit kreativ werden zu können? Der Beitrag stellt Theater als Methode vor, um temporären Projektteilhabern den kurzfristigen Einstieg in Designprojekte zu erleichtern.
Designteams sind selten fix: Spezialisten werden je nach Anforderungen in das Projekt integriert oder vom Projekt abgezogen. Dabei liegt in den meisten Fällen bereits ein Wissens- und Erfahrungsschatz im Projekt vor, der in die nachfolgende Projektphase überführt werden muss – und zwar so, dass er dort maximal wirksam wird.
Die Autoren des Beitrags stellen ihre Arbeit im Rahmen eines dreijährigen Gestaltungsprojekts von Ambient UIs für dementiell Erkrankte vor. Sie zeigen auf, warum und wie Theater dazu genutzt werden kann, um Erkenntnisse aus Benutzerstudien im Rahmen von wechselnden Teams erfolgreich in Interaktionskonzepte zu überführen.
Empathie für Benutzer, kreatives Denken, kommunikative Fähigkeiten zum gemeinschaftlichen Verhandeln von Designmöglichkeiten sind maßgebliche Voraussetzungen für die Entwicklung benutzerfreundlicher Designs. All dies findet sich auch im Theater wieder – beim Rollenspiel, dem Entwickeln einer Geschichte und den dazu notwendigen Dialogen, Requisiten und Bühnenbildern. Design trifft Theater dort, wo Wirklichkeiten abgebildet und imaginiert werden. Und: Design nutzt Theater – Im Acting Out, Scenario Based Design, Improvisation, Brainstorm, Wizard of Oz, Mock-Up, Personas… Und wie beim Theater heißt es auch beim Designen: für ein gemeinsames Ergebnis muss zusammengearbeitet werden.















